Corona-Pandemie: Wer profitiert von FFP3 Masken?

Covid-19 ist zweifelsohne eine Krankheit, die keiner bekommen möchte. Eine Mortalitätsrate, die weit über der einer normalen Grippe liegt, zum Teil heftige Beschwerden und Spätfolgen lassen uns nach Vermeidungsstrategien suchen. Am besten ist es, wenn wir einfach zu Hause bleiben und den Kontakt zu Menschen komplett unterlassen.

Doch nicht jeder hat die Freiheit, dies auch wirklich zu tun. Deshalb ist die Verwendung von Schutzausrüstung unabdingbar geworden. Am wichtigsten ist dabei der Einsatz einer Mundschutzmaske, die Virenpartikel aus der Atemluft filtert. Jeder, der sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt hat, ist klar, dass Alltagsmasken nur eine vergleichsweise geringe Filterwirkung aufweisen. Zudem lecken diese Masken auch wesentlich stärker als Profi-Schutzmasken.

Gerade in Ländern, wo die Mehrzahl der Bevölkerung einen minderwertige Mund-Nasen-Schutz trägt, ist es wichtiger, sich selber adäquat zu schützen. Doch wer kann am meisten von einer FFP3-Maske profitieren und – Was ist das eigentlich genau?

Filterstandards von Atemmasken erklärt

Die Erfahrung der vergangenen Monate hat gezeigt, dass das Anlegen einer Gesichtsmaske die Verbreitung des neuartigen Coronavirus erschweren kann. Dabei ist es erst einmal unerheblich, wie stark die Maske filtert. Auch ein einfacher Schutz aus Baumwollstoff kann helfen, das Infektionsgeschehen positiv zu beeinflussen. Wer jedoch noch mehr zur Prävention beitragen möchte, greift auf Produkte zurück, die nach FFP2 oder FFP3 zertifiziert wurden. Dieser europäische Standard entspricht dem amerikanischen N95 bzw N99.

Im Klartext bedeutet dass, das FFP3 Masken 99 % aller Partikel aus der Luft filtern. Dies entspricht einer Effizienzsteigerung von 4 % gegenüber herkömmlichem Profi-Atemschutz. Als Goldstandard liegt der Mundschutz FFP3 auch noch besser am Gesicht an, damit möglichst wenig Aerosole aus- oder eindringen können. Doch wer profitiert von diesen Produkten am meisten?

Ärzte und Pfleger

Wir sind dringend darauf angewiesen, dass Ärzte von Coronapatienten gesund bleiben. Da diese dem Virus direkt ausgesetzt sind, ist eine Verwendung von FFP3 Masken anzuraten. Dasselbe gilt natürlich auch für Pfleger und Krankenschwestern, die tagtäglich mit dem tödlichen Virus auf Tuchfühlung gehen. Aber auch in Altenheimen empfiehlt sich FFP3, da Senioren sich von einer etwaigen Infektion viel schwerer und seltener erholen.

Zahnärzte

In wohl keinem anderen Beruf werden so viele Aerosole produziert wie beim Zahnarzt. Wenn der Bohrer angesetzt wird, wird möglicherweise infizierter Speichel aus der Mundhöhle geschleudert. Im schlimmsten Fall landet dieser auf dem Gesicht des Arztes oder wird eingeatmet. Ein professioneller Mund-Nasen-Schutz ist für Angehörige dieses Berufszweiges daher unabdingbar. Darüber hinaus sollte auch über einen Augenschutz nachgedacht werden.

Du und ich

Natürlich möchte auch der „Otto Normalverbraucher“ alles in seiner Macht stehende tun, um eine Infektion mit Corona zu vermeiden. FFP3 Masken sind eine Möglichkeit, der eigenen Angst konstruktiv zu begegnen. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Maske kein Ventil besitzt, welches verschmutzte Atemluft nach außen trägt. Nur so können unsere Mitmenschen effektiv geschützt werden. Zudem muss natürlich auch das eigene Komfortbedürfnis mit in die Kaufentscheidung einfließen, da es sich in diesen Masken nicht ganz so einfach atmen lässt.

Fazit

Die FFP3 Maske ist momentan der absolute Goldstandard, wenn es um den Schutz vor schädlichen Aerosolen geht. Egal ob Arzt, Pfleger oder Normalverbraucher – jeder profitiert von der überragenden Filterwirkung dieser Gesichtsmasken.